Bildungspartnerschaft LWL-Industriemuseum

Entwicklung und Förderung von Kulturkompetenz

Die Vermittlung von kulturellen Kompetenzen, lebensweltlicher Orientierung und vorallem von kultureller Bildung ist ein vorrangiges Ziel der Zusammenarbeit von Museum und Schule. Das LWL-Industriemuseum bietet als außerschulischer Bildungspartner einen differenzierten, lebendigen Zugang zu historischen und interdiziplinären Themen und gibt Anstöße zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Gesellschaft in Geschichte und Gegenwart.

 

Konkrete Kooperationsvorhaben für die Schuljahre 2014/2015 – 2017/2018

Beginnend im Schuljahr 2014/2015 sollen die kooperationsbezogenen Module aufsteigend in den Unterricht etabliert werden. Den Schülerinnen und Schülern wird so die Möglichkeit geboten, aufsteigend ab dem Neigungsfach der Stufe 7 bis zur Qualifikationsphase ein durchgehendes Kulturprofil zu bilden. In Zusammenarbeit mit dem LWL-Industriemuseum werden Module konzipiert, die auf das jeweilige Stundenvolumen abgestimmt sind.

Sturkturelle Einbindung in den Unterricht

 

Projektkurs Q1

Projektkurs Q1

Projektkurs Q1

Projektkurs Q1

 

WPII Stufe 9

WPII Stufe 9

WPII Stufe 9

WPII Stufe 9

WPII Stufe 8

WPII Stufe 8

WPII Stufe 8

WPII Stufe 8

WPII Stufe 8

Neigungsfach Kunst Stufe 7

Neigungsfach Kunst Stufe 7

Neigungsfach Kunst Stufe 7

Neigungsfach Kunst Stufe 7

Neigungsfach Kunst Stufe 7

Schuljahr 2014/2015

Schuljahr 2015/2016

Schuljahr 2016/2017

Schuljahr 2017/2018

Schuljahr 2018/2019

 

Schwerpunkt 1: Kulturelle Bildung - Museumskompetenz

 Der erste Schwerpunkt soll dem Aufbau und der Förderung von Museumkompetenz dienen d.h. konkret, dass sich die Schülerinnen und Schüler dem Bildungs- und Kulturauftrag eines Museums bewusstwerden und den Kernaufgaben eines Museum im Unterricht und vor Ort begegnen.

Hierzu wird in allen Kursen ein stufengerechtes Museumsmodul: „Museumskompetenz“ durchgeführt, welches aufbauend auf den museumpädagogischen Angeboten konzipiert werden soll. Die Kernaufgaben eines Museums sollen dabei auch im Rahmen eigener Projektarbeiten nachvollzogen werden und in Anbindung an einen Museumsbesuch und Blick-hinter-die-Kulissen konkretisiert werden.

Folgende Leitfragen sollen zur Strukturierung des Unterrichtsmoduls maßgebend sein:

Welchen gesellschaftlichen Auftrag erfüllt ein Museum?

Was bedeutet „kulturelles Erbe“ und wie setzt das Museum die Kernaufgaben des Sammeln und Bewahrens um?

Das Modul soll durch Schülerpraktika ergänzt werden, die z.B. in der Stufe 9 das Angebot des Betriebspraktikum erweitern können.

Schwerpunkt 2: Ausstellungsprojekt: Arbeit. Macht. Heimat.

Das LWL-Industriemuseum plant für das Jahr 2018 eine Sonderausstellung zum Thema: „Arbeit. Macht. Heimat.“ Die inhaltliche Gewichtung liegt auf der soziologischen aber auch biografisch-historischen Betrachtung der ökonomischen und strukturellen Veränderung des Ruhrgebiets. Von der Genealogie einzelner Biografien bis zur Analyse von Unternehmens- und Arbeitsstrukturen von damals bis heute besticht das Themenspektrum durch eine große Breite an unterschiedlichen Anknüpfungspunkten für die Planung und Konzeption fächerübergreifender Projekte.

Ziel soll die gemeinsam geplante Sonderausstellung 2018 sein, die gemeinsam mit Schülern und Lehrern als Kuratoren gestaltet werden soll.

Ansprechpartnerin: Carolin Zöller